English Dutch French German Greek Italian Polish Russian
Gross- und Einzelhandel

Nährstoffe, ein Muß fürs gesunde Wachstum.

duenger_02Pflanzen benötigen zum Aufbau ihrer organischen Substanz verschiedene chemische Elemente, die in ihrer Gesamtheit einen wichtigen Wachstumsfaktor darstellen. Von den für das normale Wachstum aller Pflanzen unentbehrlichen Elementen kann keines durch ein anderes ersetzt werden. Zu ihnen gehören Kohlenstoff, Sauerstoff, Wasserstoff, Stickstoff, Phosphor, Kalium, Kalzium, Magnesium, Schwefel und Eisen. Hinzu kommen noch einige weitere Elemente, die das Wachstum beeinflussen und in vielen Fällen von den betreffenden Pflanzenarten unbedingt benötigt werden.

Da solche Elemente aber nur in kleinsten Mengen (Spuren) notwendig sind, bezeichnet man sie als Epurenelemente. Alle diese am Aufbau des Pflanzenkörpers beteiligten Elemente müssen stets in ausreichender Menge, in geeigneter Form und im richtigen Mengenverhältnis zueinander zur Verfügung stehen. Werden diese Nährstoffe nur in ungenügender Menge zugeführt oder fehlt die sogenannte Harmonie der Nährstoffe - also das zuträgliche Verhältnis zueinander, dann können Mangelerscheinungen, Wachstumshemmungen und Entwicklungsstörungen auftreten.

Gleichgültig, ob Erd- oder Hydrokultur: In jedem Falle müssen wir den Pflanzen die von ihnen benötigten Mineralstoffe wohlproportioniert und in der richtigen Konzentration zur Verfügung stellen.

Ein für die Hydrokultur brauchbarer Dünger muß alle wichtigen Nährstoffe beinhalten; der moderne Langzeitdünger für Hydrokultur in Form eines feinkörnigen, goldbraunen Granulates, liefert alle Nährstoffe für einen Zeitraum von 3-6 Monaten (entsprechend dem Bedarf der Pflanzen). Der BB-Spezial-Langzeitdünger Lewatit HD 5, ein Ionenaustauscher, erhöht die Sicherheit der Ernährung der Pflanzen. Eine kleine Batterie am Boden des Hydrokulturgefäßes oder auf das Substrat gestreute und mit dem Wasser eingespülte Körner sorgen für die richtige Dosierung der Nährmittelabgaben und müssen ebenfalls nur alle 3-6 Monate ersetzt werden. Da Lewatit HD 5 einerseits Nährstoffionen freisetzt und dem Wasser andererseits Salze entzieht, schlägt es zwei Fliegen mit einer Klappe: Es stellt den Pflanzen Nährstoffe zur Verfügung und enthärtet gleichzeitig das Wasser! Ionenaustauschdünger ist daher besonders zu empfehlen, wo es nur hartes Wasser gibt.

Vergessen Sie die Sorge um weiches Wasser.
Verwenden Sie bei Hydrokulturen kein Regenwasser. Nehmen Sie stets Leitungswasser ohne irgendwelche Zusätze.
Sie können aber auch Hydrokulturflüssigdünger für die Herstellung der Nährlösungen verwenden. Dabei genügt es, dem Wasser bei jedem 2. oder 3. Gießen die entsprechende Dosis Dünger zuzusetzen.

 

hd50 Produktbeschreibung
Lewatit HD5 Plus
Der Langzeitdünger für Zierpflanzen in Hydrokultur bei
Verwendung von salzarmen Gießwässer der Härtebereiche 1 und 2
Was ist Lewatit HD5 plus?
Lewatit HD 5 plus ist ein Langzeitdünger auf der Basis von wasserunlöslichen lonenaustauschern und dient zur Versorgung von Zierpflanzen in Hydrokultur, die mit salzarmen Wässern (Härtebereiche 1* und 2**) gegossen werden. Lewatit HD 5 plus enthält alle für eine gesunde Pflanzenentwicklung notwendigen Nährstoffe, die in den Gießwässern nicht vorhanden sind, und darüber hinaus pflanzenverfügbares Calcium und Magnesium. Für die Härtebereiche 3 und 4 (die Mehrzahl der Trinkwässer) wird wie bisher Lewatit HD 5 eingesetzt. Im einzelnen enthält Lewatit HD 5 plus - in abgestimmten Mengen - die Makronährstoffe Stickstoff (als Nitrat und Ammonium-Stickstoff), Phosphor, Kalium, Caicium und Magnesium, außerdem die Mikronährstoffe Eisen, Mangan, Kupfer und Zink als leicht aufnehmbare Chelate sowie Bor und Molybdän.
Die Bindung der Nährstoffe an lonenaustauscher gewährleistet außerdem, daß der Langzeitdünger Lewatit HD 5 plus keine für die Pflanzenernährung schädlichen Begleit-Ionen an die Nährlösung abgibt.
Als Sorptionsträger ersetzt Lewatit HD 5 plus weitgehend die fehlende Sorptionseigenschaft des inerten Hydrokultursubstrates (Blähton), das die Pflanzenhaltung in Hydrokultur bekanntlich kennzeichnet.
Wie werden die Nährstoffe an die Nährlösung abgegeben und von der Pflanze aufgenommen?
Die Freisetzung der Nährstoffe erfolgt nach und nach durch die Salze, die mit dem Gießwasser fortlaufend zugeführt werden, und durch die Stoffwechselprodukte der Pflanze, die sie über die Wurzeln ausscheidet. Die Nährstoffe sind daher bei salzarmen Gießwässern der Härtebereiche 1 und 2 für die Pflanze leicht verfügbar.
Das mit den Nährstoffen aus dem Lewatit HD 5 plus angereicherte Gießwasser dient seinerseits als Nährlösung, aus der die Pflanze ihren Bedarf deckt. Die von ihr aufgenommenen Nährstoffe werden aus dem Lewatit HD 5 plus laufend nachgeliefert, bis der Vorrat erschöpft ist. Auf Grund dieser Wechselwirkung entsteht ein dauernder Nährstoff-Fluß vom Lewatit HD 5 plus zur Pflanze, der durch das Wachstum reguliert wird: Wenn die Pflanze stark wächst, viel Wasser verbraucht und auch mehr Nährstoffe aufnimmt, dann gibt Lewatit HD 5 plus seine Nährstoffe entsprechend schneller ab als bei geringem Nährstoffentzug durch langsames Wachstum. Das bedeutet, dass die Wirkungsdauer dieses Langzeitdüngers vom Nährstoff bedarf der Pflanze bestimmt wird.
Schädliche Salze werden festgelegt
Lewatit HD 5 plus fördert als Langzeitdünger die gesunde Entwicklung der Pflanzen auf besondere Weise: Bei der Nährstoffabgabe an die Nähriösung vermindert der lonenaustauscher auch den Anteil der Salze, die auf die Pflanzen schädlich wirken, indem er sie anstelle der abgegebenen Stoffe bindet (lonenaustausch). Der Gesamtgehalt der Nährlösung an unverwertbaren Salzen wird also durch Lewatit HD 5 plus nicht erhöht, so dass schädigende Salzanreicherungen und Überdüngung kaum möglich sind.
Wieviel Lewatit HD 5 plus wird benötigt?
Im allgemeinen kann man für eine bis zu 50cm hohe Pflanze mit einem Bedarf von 20-30 ml Lewatit HD 5 plus rechnen. Diese Menge genügt für ca. 3 Monate. Bei größeren Tischgefäßen mit mehreren Zierpflanzen erhält jede Pflanze diese Menge, damit die einwandfreie Ernährung sichergestellt ist.
Stark wachsende Pflanzen benötigen von 50 cm Höhe an je nach Standort (Nord- oder Südfenster) und Wachstumszeit gegebenenfalls mehr.

Dosierungsregel:
Die halbe Pflanzenhöhe in cm ergibt die Menge an Lewatit HD 5 plus in ml, mit der die Pflanze 3 Monate lang auskommt.
• Beispiel 1:
Eine 100 cm hohe Pflanze erhält 50 ml Langzeitnährstoff.

• Beispiel 2:
Ein Arrangement aus einer 120 cm hohen, einer 70 cm hohen und einer 30 cm hohen Pflanze - zusammen 220 cm Höhe - erhält 60 ml + 35 ml + 15 ml Langzeitnährstoff, insgesamt also 110 ml.

Wie wird Lewatit HD5 plus angewendet?
Die erforderliche Menge Lewatit HD 5 plus wird in den Wasservorrat gegeben. Z. B. lose oder in Form einer auswechselbaren, wasserdurchlässigen Portionspackung oder Batterie.
Nach ca. 3 Monaten wird die neue Menge Lewatit HD 5 eingebracht. Dabei kann verbrauchtes loses Material im Gefäß verbleiben, während Portionspackungen und Batterien ausgewechselt werden.
Beschaffenheit und Gehalt an Nährstoffen irn Lewatit HD5 plus

Aussehen:
harte, bräunliche Kugeln
Matrix:
vernetztes Polystyroi
Schüttdichte:
700-800 g/Liter
Wassergehalt in der Lieferform:
ca. 40%

Gehalt an Makronährstoffen pro Liter Lewatit HD 5 plus in der Lieferform:
Nitrat-Stickstoff***:
ca. 15gN
Ammonium-Stickstoff***:
ca. 3gN
Phosphat***:
ca. 79 P20,5 entsprechend 3gP
Kalium***:
ca. 15g K20 entsprechend 12,5 g K
Calcium***:
ca. 12 gCa
Magnesium***:
ca. 7 gMg
An Mikronährstoffen (Spurenelemente) sind in Lewatit HD 5 plus enthalten: Eisen, Mangan, Kupfer, Zink, Bor und Molybdän.

Lagerfähigkeit von Lewatit HD 5 plus
Lewatit HD 5 plus ist mindestens 2 Jahre lang lagerfähig. Wenn es offen an der Luft aufbewahrt wird, nimmt der Wassergehalt langsam ab. Zugleich schrumpfen die Kugeln, wobei sich das Liefervolumen um maximal 45% vermindert. Dieser Vorgang ist umkehrbar, d. h. trockenes Material quillt in Wasser schnell wieder auf. Die Nährstoffe bleiben dabei unverändert erhalten und verfügbar.
Frosteinwirkung beeinträchtigt nicht die Düngeeigenschaften von Lewatit HD 5 plus.

Entsorgung
Verbrauchtes Lewatit HD 5 plus aus der Hydrokultur kann wie gebrauchter lonenaustauscher in der BRD unter dem Abfallnummernschlüssel 57-124 entsorgt werden.
 
FAQ - Hydrokultur

Hydrokultur (von griechisch: hydro = Wasser) ist eine Form der Pflanzenhaltung, bei der die Pflanzen in einem anorganischen Substrat statt in Erde wurzeln. Die Ernährung der Pflanzen erfolgt dabei über eine wässrige Lösung anorganischer Nährsalze.

Als Substrat wird Blähton verwendet. Das Substrat dient lediglich dazu, den Wurzeln Halt zu geben und die Pflanzen so aufrecht zu halten, trägt aber nicht zur Ernährung der Pflanzen bei.

Da durch das Fehlen organischer Erdbestandteile die chemischen Bodeneigenschaften stark vom Normalzustand abweichen, ist normaler Pflanzendünger nur bedingt für die Hydrokultur geeignet. Abhilfe schafft ein spezieller Hydrokulturdünger, der durch Additive den pH-Wert der Lösung in einem für viele Pflanzen geeigneten Bereich puffert. Teils werden so genannte Ionentauschgranulate genutzt, die durch Ionenaustausch die Pflanzen mit Nährstoffen versorgen und gleichzeitig im Wasser vorhandene, für die Pflanzen im Überschuss unverträgliche Mineralien wie Kalk binden. z.B: Lewatit HD5

Zu den im Handel angebotenen Hydrokulturgefäßen ( in der Regel wasserdicht) gehört üblicherweise auch ein Wasserstandsanzeiger, mit dem die Füllhöhe der Nährlösung kontrolliert werden kann.

Der Hauptvorteil der Hydrokultur liegt vorwiegend darin, dass das Hantieren mit Pflanzen und Pflanzgefäßen komfortabler und sauberer abläuft als bei der herkömmlichen Bodenkultur. Zudem
  • treten weniger Bodenschädlinge auf,
  • ist die Kontrolle der Wasserzufuhr einfacher,
  • muss seltener gegossen werden,
  • muss seltener umgetopft werden,
  • gedeihen manche Arten besser.
  • Durch das Fehlen von Erde ist die Gefahr von Schimmelbildung kleiner (Schimmelallergiker)
Die Nachteile der Hydrokultur liegen einerseits in den höheren Anschaffungs- und Unterhaltungskosten sowie einem unnatürlichen Erscheinungsbild und andererseits in der Allgegenwart der wässrigen Nährlösung, die viele Pflanzen nicht oder nicht auf Dauer vertragen. Die Hydrokultur ist deshalb nicht geeignet für Pflanzen,
  • die empfindlich auf Feuchtigkeit reagieren,
  • die ein ausgeprägtes Bedürfnis nach Trockenheit in der Vegetationsruhe haben, wie beispielsweise fast alle Sukkulenten,
  • die zur Bildung von Stolonen, Rhizomen, Zwiebeln, Knollen oder Rübenwurzeln ein feinkörniges und lockeres Substrat benötigen,
  • die einen anderen Boden-pH-Wert bevorzugen als durch die Nährlösung vorgegeben.

Die Hydrokultur ist also eher für den bequemen Pflanzenfreund geeignet, der wenig empfindliche „Allerweltspflanzen“ hält, sich nicht am künstlichen Erscheinungsbild stört und bereit ist, für eine saubere Unterbringung und Versorgung der Pflanzen etwas mehr Geld auszugeben.

Für Freunde und Sammler von seltenen, wertvollen oder empfindlichen Pflanzen mit nicht durchschnittlichen Ansprüchen stellt die Hydrokultur kaum eine Alternative dar.

Facebook Image

shopUnsere Produkte:
Hydrokulturen - Hydrokultur Pflanzgefäße - Grünpflanzen - Büropflanzen - Zimmerpflanzen - Kübelpflanzen - Palmen - Kakteen - Bonsai - Künstliche Pflanzen - Kunstpflanzen - Kunststoffpflanzen - Textilpflanzen - Pflanzenpflege - Pflanzenservice - Hydrokulturpflege - Hydrokulturgefäße - Pflanzkübel - Pflanzgefässe aus: Kunststoff - Edelstahl - Zink - Polystone - Naturstein - Kunststein - Fiberglasgefäße - Beleuchtete  Gefäße - Superline® - Lechuza® - Gartenkeramik - Brunnen - Zimmerbrunnen - Nebler - Wasserbilder - Wasserwände - Begrünung - Raumbegrünung - Innenraumbegrünung - Objektbegrünung - Bürobegrünung - Mietpflanzen - Leasingpflanzen - Feng Shui Beratungen - Planungen - und vieles mehr ....